Die ersten Anfänge am Schlagzeug machte er mit 13 Jahren. Er lernte
anfangs an der Modern Music School in Giessen später dann an der Los
Angeles Music Academy, Pasadena, California. Seit 1998 ist er als
professioneller Schlagzeuger und Percussionist tätig. Seit 2009 ist er Dozent am music college Hannover.
aktuelle Projekte:
- Hamid Baroudi. weltweite Tourneen und Konzerte, u.a. Montreal Jazz Festival, Winnipeg Folkfestival, weltweite WOMAD-Festivals: Singapur, London, Hannover, Cacerres,
Adelaide, UN-Against-Racism-Festival in Durban.
- Triosence. Jazz-Trio um den Pianisten Bernhard Schüler unter Vertrag bei Sony-Music. Laut Stern-Magazin: "die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz"
- Christina Lux Trio. Singer, Songwriterin aus Köln, mit Ihr u.a. auf dem "Tribute to Die Fantastischen Vier" - Album zu hören.
- Workshops für Sonor Drums mir Grammy-Gewinner Nene Vasquez als "Ritmo Del Mundo".
Spielt Drums oder Percussion für Marquess, Mark Medlock, Semino Rossi, Cuba Libre, Eloy, Drumconnection, Sara Gazarek, Frank Haunschild.
- Veröffentlichungen: DVD "Ritmo Del Mundo 1.0", "African Grooves for Drumset" (m. Altaf Vellani), "Future Drumming" (m. Dirk Brand)
Workshopinhalt:
- Jazz & Latindrums
- Percussion for Drummers
- Latin Percussion
- Rudiments am Drumset
- Notenlesen
- Bodypercussion
Er studierte an der Berufsfachschule für Musik des Bezirks
Mittelfranken in Dinkelsbühl und an der Hochschule für Musik und
Theater Hamburg. Mitte der 1990er Jahre war Greb Mitglied der Band
Rubber Chicken, einem Trio mit Thimo Endreß (Bass) und Niko Warisch
(Gitarre). Erste Erfolge auf lokaler Ebene. Nach seinem Studium
zahlreiche Aufnahmen und Auftritte mit seiner Band Otterpost. In den
darauffolgenden Jahren weitere Recordings und Gigs mit Jerobeam, Strom
und Wasser, Bobby McFerrin, Ron Spielman, dem Zappa Projekt des NDR
Orchesters, u.a.. Zudem erhält er Lehraufträge an der Hamburg School of
Music und der Popakademie in Mannheim und ist Leiter des Bandcamps der
Bayerischen Musikakademie Hammelburg. Parallel sorgt er mit seinen
Soloshows weltweit für Aufsehen und spielt innerhalb kurzer Zeit auf
dem World Drum Festival, der Namm Show in L.A., dem DrummerLive-Event
in der Wembley Arena, dem Meinl Drum Fest und dem Montreal Drum Fest.
2006 folgten Touren durch Deutschland, Kanada und USA. 2006 wurde er
vom führenden US-Drum-Magazin Modern Drummer Magazine auf den Platz 2
der weltweit besten Newcomer gewählt.
2005 erscheint seine erste Soloplatte Grebfruit auf
der Greb nicht nur als Drummer, sondern auch als Sänger, Bassist,
Gitarrist, Produzent und Komponist in Erscheinung tritt. Zu den Gästen
zählen Peter Wölpl (Billy Cobham), Judith Holofernes (Wir sind Helden),
Ron Spielman, Dirk Meissner (Jazz for Starships), Thomas Lang u.a..
Neben diesen aktiven Musikalischen besetzt Greb ebenfalls eine
Dozentenstelle an der Hamburg School of Music und an der Popakademie
Mannheim. Vor kurzem erschien seine neue DVD „The Language of Drumming“
bei Hudson Music.
Workshopinhalt:
Rudimental drumming
flexible Snaretechnik
Vokabular in der Praxis
The Language of Drumming - ein System für musikalischen Ausdruck am Drumset.
Übetechnik
Zeitplanung, Effizienz und Motivation beim Üben
Bodypercussion: spielerisches verinnerlichen von rhythmischem Vokabular
Time & Groove: Clicktraining, Impulsmanagement, Phrasierung
Zu seinem zehnten Geburtstag bekommt Oli ein Schlagzeug, nimmt
Unterricht und sammelt die ersten Banderfahrungen; sein Interesse an
Jazz und Fusion wird geweckt, die Musik wird zur Leidenschaft und
bald formuliert sich das Ziel, nach dem Abitur an der Hamburger Hochschule den Kontakt-Studiengang Popularmusik zu belegen.
1993 - wieder zurück in Stuttgart, etabliert sich Oli schnell in der dortigen Musikszene; sind es anfänglich
hauptsächlich die Improvisation und Interaktion des Jazz, die ihn faszinieren, widmet er sich bald mehr und mehr dem
zeitgenössischen Club-Sound;
er interessiert sich für elektronische Musik, die Ästhetik programmierter Grooves und den Charme gesampelter
Klänge und Loops. Oli hat die Vision, Sound & Ästhetik dieser Computer-und DJ Kultur auf dem akustischen
Set umzusetzen: d.h. Grooves zu spielen, die normalerweise programmiert werden; die Sounds der Drumcomputer und Sample
CDs zu imiteren, studiotechnische Kunstgriffe und die Eigentümlichkeiten mancher Maschinen zu adaptieren und selber
zu spielen, clubtaugliche Spannungsbögen aufzubauen, seinen eigenen Stil zu finden. Er experimentiert nun verstärkt
im Studio, tüfftelt an seinem Sound, entdeckt die immense Klangvielfalt der einzelnen Trommeln und Becken und reduziert
darauf hin sein Drumset auf ein minimales BD-SD-HH-Ride-Kit. Nun wächst auch das Interesse an einer "elektronischen
Umgebung" für sein akustisches Spiel. Oli sucht nach einer homogenen Einbettung der Zuspielmedien (Sampler, Sequenzer,
Computer), bemüht sich um die Integration von live gespielten "electronics" (E-Drums, Effektgeräte) und
entwickelt sich laut Hellmut Hattler immer mehr zur "menschlichen Schnittstelle von Analog und Digital".
Credits:
Ayla, Bürger Lars Dietrich, DaNaCeE, De Phazz, Die Fantastischen 4, Marla Glen, Hellmut Hattler ("Kraan", "Tab Two"), HR-Bigband, Marque, Netzer, NDR-Bigband, DJ Illvibe, Wolfgang Schmid ("Passport"), Turntablerocker (Michi Beck & DJ Thomilla).
Workshopinhalt:
- Neue Klänge im gewohnten Umfeld entdecken und sie kreativ einsetzen.
- Drum Set mit einfachen Mitteln präparieren & modifizieren, Stockmaterialien fantasievoll kombinieren, Klein-Perkussion ins Trommelspiel integrieren.
- Lernen von Elektronikbastlern & DJs: Groove und Fill-In Konzepte, Pattern-Lego, Groovesamples imitieren, Mute anstelle Fill-In, Balance innerhalb des Sets, Spannungsbogen.
- Lernen von den elektronischen Genres: verschiedene Groove-Klischees House, Hip-Hop, Drum ‘N Bass und deren historische Vorlagen
- Vielschichtige Rhythmus-Pattern live umsetzen
a. durch einen elektronischen Zuspieler
b. durch einen Mitmusiker
- Neue Klänge in der Elektronikwelt finden und ins Set-Up integrieren E-Drums, Trigger, Effektgeräte
- Die Integration von Computer/Laptop und Software
- Logic als Zuspieler, Ableton als interaktives Tool.
- Exotische Themen: Tonlänge im Schlagzeug-Kontext, "Einsätze gegen die Gebrauchsanleitung"